GIARDIEN - was tun?
Giardien (wissenschaftlich Giardia duodenalis, auch Giardia lamblia oder Giardia intestinalis) sind mikroskopisch kleine Einzeller (Protozoen), die den Dünndarm von Menschen und Tieren befallen können. Es handelt sich um Darmparasiten, die weltweit verbreitet sind und über verunreinigtes Wasser, Nahrungsmittel oder direkten Kontakt übertragen werden.
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Symptome
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Ein Befall kann symptomlos verlaufen, führt aber häufig zu:
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Wässrigem, übelriechendem Durchfall
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Blähungen und Bauchschmerzen
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Schleimigem oder fetthaltigem Kot
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Gewichtsverlust und Mattigkeit
Vor allem Jungtiere oder geschwächte Tiere sind stark betroffen.
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Behandlung & Hygiene
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Giardien werden mit speziellen Antiparasitika (z. B. Metronidazol oder Fenbendazol) behandelt. Wichtig ist, alle Tiere im Haushalt gleichzeitig zu therapieren und strenge Hygienemaßnahmen einzuhalten:
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Tägliches Reinigen von Näpfen, Liegeplätzen und Katzentoiletten
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Kot sofort entfernen
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Hände regelmäßig waschen
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Fell rund um den After sauber halten
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Umgebung gründlich reinigen und ggf. desinfizieren
Eine kontrollierte Nachuntersuchung des Kots nach der Behandlung wird empfohlen.
Vorbeugung
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Frisches, sauberes Trinkwasser bereitstellen
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Kein Trinken aus Pfützen oder Teichen
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Regelmäßige Kotuntersuchungen, besonders bei jungen oder neu aufgenommenen Tieren
Fazit:
Giardien sind hartnäckig, aber mit konsequenter Behandlung und guter Hygiene gut in den Griff zu bekommen – und wichtig, um eine Ansteckung anderer Tiere und Menschen zu vermeiden.
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Mit der richtigen Ernährung kann man den Organismus des betroffenen Tiers unterstützen, sich gegen diese Parasiten zu wehren.
